Chancen und Risiken für Autoren

Was ist ein Autor? Wo kommt er her und wo will er hin?

Nur sehr oberflächlich betrachtet, sind dies einfache Fragen. Wer das nicht glaubt, der kann z. B. bei Foucault, bei Roland Barthes, bei Heidegger und Benjamin – oder als Einstieg auch auf Wikipedia seitenweise Theoretisches zum Thema lesen. An dieser Stelle möchte ich mich solchen Fragen aber lieber von einer eher praktischen Seite nähern.

Schreiben ist in unserer Gesellschaft unbestreitbar eine äußerst angesehene Tätigkeit. Wer schreibt, dem traut man tief gehende Gedanken zu, der muss etwas zu sagen haben. Autoren sind geistvolle Zeitgenossen, die obendrein auch einen abenteuerlichen Lebenswandel zu genießen wissen. Die entschlossene Hingabe an das Reich von Schönheit und Genuss, die Freunden geistiger Höhenflüge und eine Ahnung von grenzenloser Freiheit – das Leben als Autor, da ist sich der Volksmund sicher, ist jedenfalls viel spannender als der tägliche Gang in die Werkstatt oder ins Büro. Aber ist dem wirklich so? Die Schriftstellerei als Traumberuf? Um sie ranken sich viele romantische Vorstellungen. Die kulissenbetonten Primetime-Fernsehfilme sind voll von den entsprechenden Stereotypen.

Wie aber sieht der Beruf des Autors tatsächlich aus?

Wie sehen Schriftsteller selbst ihren Beruf? Begibt man sich auf die Suche nach Äußerungen von Autoren, sieht das Bild bald viel weniger rosig aus. Friedrich Dürrenmatt etwa findet, als Beruf sei „die Schriftstellerei eine ungemütliche Sache.“ Der Schriftsteller sei zwar frei, müsse aber um diese Freiheit kämpfen, und zwar auf einer wirtschaftlichen Ebene. Wer aber gezwungen sei, beim Schreiben mit einem Auge auf mögliche Absatzzahlen zu schielen, der büße einen gewissen Teil an Freiheit ein. Daniel Kehlmann, der Autor des Bestellers „Die Vermessung der Welt“, bezeichnet seinen eigenen Beruf als seltsam, sogar ein „wenig lächerlich für einen erwachsenen Menschen.“ Sich Geschichten auszudenken, die nie passiert seien, werde von seiner Umwelt häufig nicht als ernst zu nehmende Beschäftigung akzeptiert. Der Schriftsteller als Geschichtenerfinder, als realitätsfliehender Fantast, als Gaukler und Trugbildhauer? Und dann ist da noch Thomas Mann, für den der Schriftsteller ein Mann ist, „dem das Schreiben schwerer fällt als allen anderen Leuten.“

Man könnte also zusammenfassen: Die Schriftstellerei sei, im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Klischee, eine schwierige, eine anstrengende Sache. Wolle man als Autor ein Auskommen haben, so sei man nicht nur gezwungen, eigenes ästhetisches Empfinden und künstlerische Freiheit in gewisser Weise wirtschaftlichen Aspekten zu unterwerfen, man komme (vor allem dann, wenn der pekuniäre Ertrag unterhalb der Bestseller-Liga bleibt) zudem in Erklärungsnöte.

Warum, so ließe sich folgernd fragen, entscheiden sich dennoch viele Menschen dafür, ihre Zeit dem Schreiben zu widmen?

Nun, dazu muss zunächst darauf hingewiesen werden, dass die hier vorgestellten Autorenbilder natürlich ganze Bereiche der Publikationswelt ganz außer Acht lassen. Dass auch im Wissenschaftsbereich, im Sachbuchbereich und in der Publizistik gedruckte Texte essentiell sind für Informationsvermittlung und -bewahrung, soll hier nicht thematisiert werden. Dieser Beitrag beschäftigt sich stattdessen in der Hauptsache mit Aspekten der Belletristik. Und selbst hier gilt es genauer hinzusehen. Denn die Gründe, warum sich Menschen dem Schreiben widmen, sind weit vielfältiger, als es bisher anklingen konnte.

Man sollte sich vor Augen halten, dass tatsächlich nur ein geringer Prozentsatz der Autoren vom Schreiben leben kann. Sicher wird niemand ein ansehnliches Autorenhonorar ablehnen. Dennoch sind nicht immer finanzielle Interessen Anlass oder Auslöser des Schreibens. Die primäre Motivation sieht im Grunde häufig anders aus. Manchen Autoren geht es darum, sich mit ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen, andere wollen Ihre Erinnerungen und Erlebnisse für kommende Generationen als Zeitzeugnis bewahren oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das Schreiben als Weg, am gesellschaftlichen Diskurs teilzuhaben, an der Meinungsbildung und an einer glücklichen Zukunft mitzuwirken, oder Erlebtes und Durchlittenes aufzuarbeiten – vielen Menschen ist es sowohl inneres Bedürfnis als auch Befriedigung, ihre Gedanken zu Papier zu bringen.

Schließlich darf auch der ästhetische Genuss bei der Kreation von Wortkunstwerken nicht außer Acht gelassen werden. Wer eine spannende Geschichte zu erzählen weiß, wer mit bewegtem Herzen lyrische Bilder für seine Empfindungen findet, der wird nicht fragen nach dem wirtschaftlichen Ertrag, der wird sich nicht schrecken lassen, von den Mühen der Dichtkunst und der wird sich auch nicht abbringen lassen, vom gelegentlichen Unverständnis seiner Mitwelt. „Schriftsteller, das ist nicht nur ein Beruf, sondern die Entscheidung, die Welt als Sprache zu sehen“, sagt der Lyriker und Hörspielautor Günther Eich und bringt damit auf den Punkt, was viele, die sich mit Leidenschaft dem Schreiben widmen, unterzeichnen würden: Die Beschäftigung mit Literatur kann Ausdruck eines Blickwinkels, eines ganz eigenen Zugangs zu und Umgangs mit unserer Umwelt sein. Schreibend erfahren wir die Welt, selbst jene Bereiche, die uns durch vielerlei Beschränkungen im täglichen Alltag verschlossen blieben. In den Worten des Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa: „Die wichtigste Eigenschaft der literarischen Berufung ist vielleicht, daß derjenige, der sie spürt, in der Ausübung seine schönste Belohnung sieht. Diese Belohnung ist viel befriedigender, als es je die Früchte des Erfolgs sein könnten.“

Die Beweggründe für das Schreiben sind so vielfältig wie die Biographien der Autoren.

Viele Autoren erfahren ihre Tätigkeit als tiefe Befriedigung lange bevor die Mühsamkeiten des Schriftstelleralltags zum Tragen kommen und finanzielle Aspekte eine Rolle spielen. Das Schreiben ist Ihnen ein Mittel zur Selbstverwirklichung und eine Erfüllung, für die sie bereit sind, vieles auf sich zu nehmen. In diesem Sinne ist meiner Ansicht nach der Beruf oder besser die Berufung des Autors eine höchst respektable, eine ehrenwerte, eine wahrhaft faszinierende Sache.

Wie geht es Ihnen? Warum schreiben Sie? Finden Sie sich in den hier vorgestellten Autorenbildern wieder, oder haben Sie noch ganz andere, eigene Beweggründe dafür, sich dem Schreiben zu widmen?

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Sicherlich haben auch Sie einen Lieblingsbuchladen – einen Ort, der zum Stöbern einlädt, an dem man sich wohlfühlt, sich gut beraten fühlt, einen Ort, der unerschütterlich mit der Erinnerung an inzwischen lieb gewonnenen Lesestoff verknüpft ist. Die Üppigkeit gefüllter Regale, der Geruch nach frisch bedrucktem Papier, aufgeschnappte Gesprächsfetzen anderer Besucher und Empfehlungen des kompetenten Personals – Buchhandlungen sind Horte wertvoller Buchschätze und ideale Ausgangspunkte für Entdeckungsreisen in die Welt der Worte.

Man kann den Buchhandel allerdings auch ein wenig anders sehen. Denn aus Autorensicht bekommt das hier beschriebene Idyll bisweilen eine gewisse Ambivalenz, vor allem dann nämlich, wenn das eigene Buch nicht in den Regalen zu finden ist. Wer selbst schon ein Buch publiziert hat, der weiß, wie schwer es ist, dieses in der Auslage der Händler unterzubringen.

Man sollte sich vor Augen führen, dass allein in Deutschland mehr Bücher auf dem Markt sind, als je ein Händler lagern könnte. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass der Platz in den Buchregalen hart umkämpft ist. Branchen-Riesen wie Thalia und Hugendubel lassen sich die exklusiven Präsentationsflächen in ihren Filialen teuer bezahlen. Dabei fließen Summen, die sich kleine Verlage, geschweige denn Autoren, in der Regel nicht leisten können. Letztere sind also umso mehr darauf angewiesen, gute Beziehungen zu den vielen kleineren Spezialbuchhandlungen zu unterhalten. Es lohnt sich in jedem Fall darüber nachzudenken, was man dort als Autor für den Verkauf seiner Bücher tun kann, und was man besser lassen sollte.

Der Flirt mit dem Buchhändler mag ein mühsames Geschäft sein, wer aber Einfühlungsvermögen, Fantasie und Geduld mitbringt, hat in Spezialbuchhandlungen durchaus Chancen, sein Buch in die Auslage zu bekommen. Die Autorin M. J. Rose hat auf dem Online-Fachjournal Publishing Perspektives Erfahrungsberichte und Tipps von Branchenexperten zusammengetragen, die beschreiben, wie sich Händler sanft, aber wirkungsvoll umgarnen lassen: Machen Sie sich und Ihr Werk bekannt, bemustern Sie Ihren Lieblingsladen mit einem kostenlosen Leseexemplar, bauen Sie eine persönliche Beziehung auf und bieten Sie an, eine Lesung im Laden zu veranstalten. Es gibt viele Wege, um einem Buchhändler die Aufnahme Ihres Titels schmackhaft zu machen. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Mittel aber stets darauf, charmant, dezent und nicht zu offensiv vorzugehen. Sie sollten es beispielsweise vermeiden, den Buchhändler zu fragen, warum er gerade Ihr Buch nicht auf Lager habe. Halten Sie sich im Gedächtnis: Gerade spezialisierte Buchhändler lieben es nicht, sich bei der Wahl ihres Programms genötigt zu fühlen. In Roses Artikel findet sich eine amüsante Auswahl an Ideen und Anregungen, die sich vielleicht auch als Inspirationsquelle für ein paar gute Vorsätze für das gerade begonnene Jahr eignen.

Lassen Sie sich inspirieren, wenn Sie möchten. In jedem Fall wünsche ich Ihnen ein erfolgreiches und Glück bringendes Jahr.

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Buchverkauf und das Web 2.0

October 27, 2011

Was Autoren im Internet für ihre Bücher tun können.

Neueste Studien bestätigen den Trend: Der Marktanteil von Onlinebuchhändlern nimmt weiter zu. Wie eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung anführt, wird inzwischen in Deutschland mehr als ein Fünftel der Bücher über das Internet vertrieben. Analysten gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung, getrieben durch die zunehmende Verbreitung rein digitaler Produkte wie E-Books und E-Reader, in den nächsten Jahren weiter verstärkt.

Nun, diese Prognosen sind für Insider natürlich im Grunde nicht neu. Daraus ergibt sich aber eine Reihe von Fragen, über die es sich lohnt, rechtzeitig nachzudenken. Denn wenn Bücher in Zukunft vor allem über das Internet verkauft werden, müssen sich auch Marketingstrategien auf die Gesetze der digitalen Welt einstellen. Konkret heißt das zum Beispiel: Im Internet wird in erster Linie gekauft, was (leicht) gefunden wird. Gut möglich, dass herkömmliche Bestsellerlisten ebenso wie Schaufensterauslagen der Buchhändler in Zukunft ihre gewichtige Rolle für die Kaufentscheidung der Leser verlieren. Viel entscheidender könnte dabei in Zukunft das Suchmaschinen-Ranking einzelner Buchtitel werden. Um dieses zu verbessern, schlägt das Onlineportal ibusiness.de vor, spezielle Internet-Marketingstrategien zu entwickeln und spricht in diesem Zusammenhang von der immer größer werdenden Bedeutung von Buch-SEO (SeachEngineOptimization). Der Gedanke dahinter ist im Prinzip recht einfach: Es geht darum, die Online-Präsentation von Büchern nach Möglichkeit so zu gestalten, dass diese von Suchmaschinen bevorzugt angezeigt werden. Denn auf dem digitalen Markt bekommt die Auffindbarkeit von Titeln oberste Priorität für ein gelungenes Marketing.

Wer denkt, solche Maßnahmen beträfen vor allem die PR-Abteilungen der Verlage, greift zu kurz. Denn beim Vertrieb über das Internet können auch Autoren einen möglicherweise entscheidenden Beitrag zum Erfolg ihrer Bücher leisten. Auch sie sollten es nicht verpassen, den eignen Namen und das eigene Werk als Marke im Web zu etablieren. Ein Eintrag bei Wikipedia, ein Profil in einem der wichtigsten Social-Media-Portale wie Facebook, Xing, LinkedIn und Twitter, ein Engagement in einschlägigen Internetforen – die Wege sind vielfältig, um sich als Autor in der Onlinewelt bekannt zu machen und so manches davon kann man durchaus selbst in die Hand nehmen. Auch die eigene Homepage kann sicherlich nicht schaden. Wer dabei darauf achtet, geschickt wichtige Keywords zu seinem Werk zu platzieren, der schafft Suchmaschinenpräsenz und hat damit, man verzeihe mir die etwas holprige Metapher, schon einen ersten Fuß in der Tür zum Buchhandel im Internet.

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Trotz Internethype und E-Book-Boom halten die Leser am Kulturgut Buch fest.

Aktuelle Umfrageergebnisse aus dem Umfeld der ARD/ZDF Langzeitstudie Massenkommunikation haben ergeben, dass das Leseverhalten der Deutschen, was das gedruckte Buch angeht, in den letzten 30 Jahren erstaunlich konstant geblieben ist. Augenscheinlich ein beruhigendes Ergebnis für die Verlagsbranche ebenso wie für alle Autoren, die veröffentlichen wollen und den Buchmarkt deshalb im Auge behalten. Denn im Land der Dichter und Denker verbringen die Leser des 21. Jahrhunderts, trotz deutlich gestiegener Affinität zu modernen Massenmedien wie TV und Internet, im Durchschnitt nicht weniger Zeit mit dem Lesen von Büchern als im Vergleichsjahr 1980. Dennoch hat sich, wie die aktuelle Studie belegt, in seiner Gesamtheit gesehen, das mediale Konsumverhalten der Bundesrepublik deutlich gewandelt.

Herausforderung des Publikationswesens durch digitale Medien

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Internetnutzer um vier Prozentpunkte auf insgesamt 73 % der Bevölkerung, wie eine Meldung der Zeitschrift „buchreport“ zusammenfasst: Der durchschnittliche Deutsche verbringt jeden Tag 80 Minuten im Internet. Zum Vergleich: 229 Minuten sitzt der Bundesbürger täglich vor dem Fernseher. Nur 22 Minuten widmet er der Lektüre von Büchern. Zeitschriften bekommen mit lediglich 6 Minuten die wenigste Aufmerksamkeit im täglichen Medienmix der Deutschen. Noch sehen die Experten in dem veränderten medialen Konsumverhalten der Bürger aber keine Gefahr für das Buch. Sie sind davon überzeugt, dass die alten Medien auf absehbare Zeit ihre Rolle als „Leitmedien der meisten Mediennutzer“ verteidigen können. Nichtsdestotrotz gilt es aber, diesem Wandel Rechnung zu tragen, um für zukünftige Entwicklungen gewappnet zu sein. Schließlich ergeben sich aus dem aktuellen Trend auch neue Perspektiven für Verlage und Autoren.

Neue Vermarktungsstrategien für Autoren

Was folgt aus diesen Ergebnissen für Autoren von heute? Halten wir noch einmal fest: Nach wie vor werden in Deutschland gerne gedruckte Texte gelesen. Andererseits, und das weiß jeder der schreibt, ist der Buchmarkt chronisch überfüllt: rund 90.000 Neuerscheinungen verzeichnete die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt a. M. allein im letzten Jahr. Der wachsende Konkurrenzdruck auf dem globalisierten Markt und die rasante technische Entwicklung im Printbereich tragen ihr Übriges dazu bei, Verlage und Autoren gleichermaßen vor Herausforderungen zu stellen. Die zentrale Fragestellung lautet daher: Wie mache ich das potentiell vorhandene Publikum auf mich aufmerksam, wie steche ich mit meinem Buch aus der Masse der neuen Publikationen heraus, wie erreiche ich eine große und für mich passende Leserschaft und wie kann ich meine Botschaft am besten transportieren?

Die hohe Internetaffinität der Bundesrepublik könnte in diesem Zusammenhang einen Lösungsansatz aufzeigen: Gerade weil die Deutschen fast viermal soviel Zeit vor dem Monitor als vor dem gedruckten Buch verbringen, ergeben sich hier vielversprechende Ansatzpunkte für gezieltes Marketing. Für die Platzierung ihrer Botschaften sollten Autoren frühzeitig damit beginnen, eine crossmediale Strategie zu entwickeln, oder sich nach kompetenten Partnern zu diesem Zwecke umzusehen: eine Internetpräsenz für das eigene Buch, ein weltweiter Vertrieb über die gängigen Webbuchhändler, Promotion über die Wege der aufstrebenden digitalen sozialen Netzwerke wie Blogs, Facebook und Twitter usw., kurz: moderne Marketingstrategien bei denen Autoren und Verlage Hand in Hand arbeiten können, gewinnen vor diesem Hintergrund immens an Bedeutung, will man die Leser, die glücklicherweise nach wie vor vorhanden sind, auch tatsächlich erreichen.

Den Multiplikator Internet für die eigene Arbeit fruchtbar zu machen, ist eine zentrale Herausforderung der nächsten Jahre. Eines aber lässt sich jetzt schon festhalten: Das Medium Buch zählt bisher nicht spürbar zu den Verlierern der medialen Revolution, es gilt vielmehr alte und neue Medien sinnvoll ineinandergreifen zu lassen.

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